Werkgespräch: Christoph KornDonnerstag, 09.02.2012 20 Uhr Christoph Korn im Gespräch mit Katharina Mayer
Der Essay beschreibt das Geräusch als ein Unabgeschlossenes und den Klang, als den von dieser puren Potentialität befreiten Teil des Klingenden. Weiterhin entwickelt der Essay ein Drittes Tönendes, das nicht Geräusch ist und nicht Klang, und von dem es heißt: "Neben dem Klang und dem Geräusch scheint es ein Drittes zu geben, eine Form des Tönenden, das jegliches Entrinnen ausschließt. Hilflos wie ein Kind und namenlos steht dies Tönende sich selbst gegenüber. Da kommt die Sprache helfend zugeeilt und raunt ihm ein Wort zu: Vernichtung." Christoph Korn wird seinen Essay lesen und dem gesamten Abend ist eine zeitliche Struktur unterlegt, die Phasen der Sprache, Semantik, Information ebenso wie Phasen der Stille und des Schweigens erzeugt. Das Geräusch ist 2011 erschienen in der onomato imprint Reihe Radix k-buch+edition, in der limitierte Künstlerbücher mit und ohne ISBN verlegt werden. | |
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